Tipp 2: Nachhaltigkeit ist keine Öko-Veranstaltung

Das Thema Nachhaltigkeit gewinnt immer mehr Aufmerksamkeit und nicht einmal eine globale Pandemie verdrängt es – dafür sind die Probleme und Herausforderungen, vor denen wir stehen zu bedeutend. Und genau darin liegt eine Falle, in die Unternehmen tappen können: Eine (zu) starke Fokussierung auf die ökologischen Aspekte, die sehr oft mit hohen Kosten und wenige Rendite verbunden sind und zu wenig Beachtung der ökonomischen Aspekte der Nachhaltigkeit.

Wir fangen in unserem Beratungen daher immer bei der Wirtschaftlichkeit an, denn nur wirtschaftlich nachhaltig solide Unternehmen können auch Verantwortung für die ökologischen Aspekte unseres Handelns übernehmen.

Nachhaltigkeit ist ein smartes und wirtschaftlich erfolgreiches Management-Konzept für Unternehmen. Es geht vor allem darum, die Beziehungen (siehe Tipp 1) zu allen Partnern und Mitgliedern der Wertschöpfungskette(n) fair, auf lange Zeit stabil und zum gegenseitigen Vorteil zu gestalten. In der Wirtschaft wurden gerade in den letzten Jahrzehnten Partner nur nach rein wirtschaftlichen Aspekten ausgewählt. Wenn dann ein Wettbewerber kam, der noch mehr Wirtschaftlichkeit versprach, wurde gewechselt. In fast allen Verträgen unserer Zeit stehen Kündigungsklauseln und Sanktionsmassnahmen – was völlig fehlt, sind gegenseitige Verpflichtungen, wie Krisen gemeinsam so gemeistert werden, dass die Beziehung erhalten und verbessert werden.

Dadurch bestehen Beziehungen sehr oft nur für kurze Zeit und damit versäumen Unternehmen eine sehr wichtige Chance: Durch langfristige gemeinsame Arbeit immer besser eingeschliffene Prozesse, gemeinsames Qualitätsmanagement und gemeinsames Verbesserungsmanagement zu entwickeln und schliesslich gemeinsame Exzellenz zu entfalten. Erst dadurch entwickelt sich eine herausragende Wirtschaftlichkeit.

Unser Tipp Nr. 2 lautet also: Stellen Sie ihre Beziehungen so auf, dass sie langfristig bestehen können. Bei Konflikten sollte das Ziel nicht die Trennung, sondern das gemeinsame Bewältigen des Konflikts sein. Die langfristige gemeinsame Exzellenz zum Vorteil beider Beteiligten sollte das Ziel von Beziehungen sein. Daraus entsteht wirtschaftlich nachhaltiger Erfolg.

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